Luftfahrt-Bundesamt

LBA infomiert zu Corona-Regeln und den Fluggastrechten

Datum 14.07.2021

In Deutschland hat die Reisezeit begonnen. Aber nicht nur für den Flug in die Ferien, sondern für jede Flugreise rät das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) allen Passagieren, sich frühzeitig über die aktuell gültigen Corona-Regelungen sowie über die Rechte als Fluggast zu informieren.

Vor der Buchung

Bereits vor der Buchung sollten Sie sich erkundigen, welche Corona-Regeln an Ihrem Reiseziel gelten. Insbesondere sollten Sie sich informieren, welche Bedingungen für die Einreise gelten, welche Nachweise (Impfung/Test/Genesung) für die Einreise benötigt werden und in welcher Form diese Nachweise vorgelegt werden müssen.

Aufgrund aktueller Entwicklungen können sich auch kurzfristig Änderungen bei den Einreisebestimmungen in den jeweiligen Zielländern ergeben. Daher sollten Sie sich hierzu auch noch einmal kurz vor Reiseantritt informieren. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise Ihres Reiseveranstalters und/oder Ihrer Fluggesellschaft.

Eine gute, wenn auch nicht rechtssichere Übersicht, ist auf den folgenden Webseiten verfügbar:

Bitte beachten Sie, dass derzeit alle Personen, die mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen möchten, ihrer Fluggesellschaft vor dem Abflug einen negativen Corona-Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen müssen. Informieren Sie sich rechtzeitig über offizielle COVID-19-Testmöglichkeiten am Aufenthaltsort. PCR-Tests dürfen maximal 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden, Antigen-Schnelltests maximal 48 Stunden vor der Einreise (bei Einreise aus Virusvariantengebieten 24 Stunden). Bei Einreise aus einem Risikogebiet ist grundsätzlich das Ausfüllen einer digitalen Einreiseanmeldung erforderlich.

Weitere Informationen hierzu sind über folgende Internetseiten abrufbar:

Am Flughafen und an Bord

Wir empfehlen Ihnen, ausreichend Zeit für die Abfertigung und das Durchlaufen der Sicherheitskontrollen auf dem Flughafen einzuplanen, da sich durch Corona-bedingte Vorsichtsmaßnahmen Verzögerungen ergeben können.

Bitte beachten Sie, die am jeweiligen Flughafen und an Bord von Flugzeugen geltenden Vorgaben zum Infektionsschutz, insbesondere die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske. An den deutschen Flughäfen und an Bord der Flugzeuge deutscher Fluggesellschaften gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske, also einer OP-Maske oder einer Maske des Standards FFP2 oder KN95/N95 ohne Ausatemventil. Außerdem soll, wo immer dies möglich ist, der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Reisenden eingehalten werden. Dies gilt insbesondere beim Check-in, beim Durchlaufen der Sicherheitskontrolle sowie beim Betreten und Verlassen des Flugzeugs.

Fluggastrechte

Aufgrund der Pandemie oder aber auch aus anderen Gründen kann es dazu kommen, dass Ihr gebuchter Flug nicht wie geplant stattfindet, eine Verspätung auftritt oder Ihnen wegen einer Überbuchung des Fluges die Beförderung verweigert wird.

Für alle von einem in der EU gelegenen Flughafen abgehenden Flüge unabhängig davon, wo die ausführende Fluggesellschaft ihren Sitz hat und für Flüge von einem Drittstaat zu einem Flughafen in der EU, die von einer Fluggesellschaft mit Sitz in der EU durchgeführt werden, kommen für betroffene Fluggäste Rechte aus der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 zum Tragen.

Situationsabhängig müssen Luftfahrtunternehmen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 den betroffenen Fluggästen Ausgleichs-, Betreuungs- und Unterstützungsleistungen erbringen. Darüber hinaus sind die Luftfahrtunternehmen verpflichtet, betroffene Fluggäste über ihre Fluggastrechte zu informieren

Weitergehende Informationen zu den betroffenen Fluggästen im Fall von Flugstörungen zustehenden Rechten finden Sie unter anderem auf der Internetseite des Luftfahrt-Bundesamtes. Gleiches gilt auch für Informationen zur Verordnung (EG) Nr. 1107/2006, die Vorgaben zu Hilfe und Unterstützung für Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität enthält.

Sofern Sie von einer Flugstörung betroffen sind oder im Zusammenhang mit Ihrem gebuchten Flug als Fluggast mit eingeschränkter Mobilität besondere Hilfe benötigen, ist das Luftfahrtunternehmen Ihr erster Ansprechpartner. Sollte der betroffene Flug von Ihnen im Rahmen einer Pauschalreise gebucht worden sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Reiseveranstalter.

Zur Durchsetzung möglicher zivilrechtlicher Ansprüche aus den genannten Verordnungen können sich betroffene Fluggäste an eine der benannten deutschen Schlichtungsstellen im Luftverkehr, SÖP-Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr oder Bundesamt für Justiz, wenden.

Daneben steht Ihnen das Luftfahrt-Bundesamt in seiner Funktion als nationale Durchsetzungs- und Beschwerdestelle für Fragen zu den Fluggastrechten zur Verfügung. Sie können sich hierzu an das Bürger-Service-Center des LBA unter der Telefonnummer: +49 531 2355-115 von Montag bis Donnerstag, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, E-Mail: fluggastrechte@lba.de, wenden.

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