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Batterien und elektronische Geräte


Unterschätzt werden oftmals die Gefahren, die von Gegenständen ausgehen, die mittlerweile in die alltägliche Nutzung Einzug gehalten haben. Elektronische Geräte gehören zu den ständigen Begleitern. Lithium-Ionen-Batterien heben in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder durch funkenschlag oder Kurzschlüssen für Gefahren gesorgt. Aus diesem Grund geben internationale Vorschriften den Rahmen und die Einschränkungen für den Transport von Ersatzbatterien/Ersatzakkus vor.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass lose Lithium-Batterien nicht im aufgegebenen Gepäck transportiert werden dürfen. Die folgende Übersicht gibt eine kleine, unvollständige Auflistung, in welchen Geräten Lithiumbatterien vorkommen können und unter welchen Bedingungen eine Mitnahme im Passagierraum zulässig ist.

Elektrische LeistungBeispiel für AnwendungFestlegung


max. 100 Wh
- Laptop
- Mobiltelefone
- Digitale Kameras
- Uhren

Erlaubt

sinnvolle Menge für den privaten Gebrauch


100Wh
bis 160 Wh
- Professionelle Kameras
- Mobile medizinische Geräte

Erlaubt

zwei Stück je Passagier



über 160 Wh

- Segway
- Hoverboard
- E-Bike

Verboten

grundsätzlich verboten

Elektronische Geräte im Handgepäck

Übliche, tragbare Geräte, die mit auslaufsicheren Batterien betrieben werden, dürfen im Regelfall sowohl im Handgepäck als auch im aufgegebenen Gepäck transportiert werden, wenn die maximale Spannung 12 Volt und die Höchstleistung 100 Wh beträgt. Ebenfalls auslaufsichere Ersatzbatterien dürfen unter gleichen Kriterien ebenso befördert werden, wenn sie zusätzlich gegen Kurzschluss gesichert sind. Enthalten Ersatzbatterien kein Lithium, dürfen sie grundsätzlich im Handgepäck und aufgegebenen Gepäck befördert werden, wenn sie gegen Kurzschluss gesichert sind.

Stand: 13.02.2018

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