Luftfahrt-Bundesamt

Allgemeines


Das Sachgebiet B34 des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) bewertet potentielle Gefahren, die sich aus einem Beschuss von zivilen Luftfahrzeugen in ausländischen Kriegs- oder Krisengebieten im Luftraum oder am Boden ergeben können. Zu diesem Zweck werden durch das Sachgebiet B34 Bedrohungs- und Risikoanalysen angefertigt, welche eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für den Erlass von Einflug-, Überflug- oder Startverboten gemäß §26a Luftverkehrsgesetz (LuftVG) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) darstellen.

Darüber hinaus werden durch das Sachgebiet B34 Gebiete identifiziert, welche in Konsequenz der Bedrohungs- und Risikoanalyse zwar keinem Einflug-, Überflug- oder Startverbot unterliegen sollen, gleichwohl aber für den Betrieb ziviler Luftfahrzeuge nach §26a LuftVG eine, wenngleich abgestufte, Gefährdungslage darstellen. Hier dient die Bewertung als Entscheidungsgrundlage für Empfehlungen für den Betrieb ziviler Luftfahrzeuge in diesen Gebieten durch das BMVI.

Schließlich informiert das Sachgebiet B34 Betreiber ziviler Luftfahrzeuge gemäß §26a LuftVG über relevante Sachverhalte und unterstützt diese bei Fragen zum Thema Bedrohungs- und Risikoanalyse. Ihre Fragen richten Sie bitte an: conflictzones@lba.de

Rechtsgrundlagen

Die Rechtsgrundlage für die flugbetriebliche Bedrohungs- und Risikoanalyse von Krisen- und Kriegsgebieten stellt §26a LuftVG dar.

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