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Hinweise des LBA zur Insolvenz von NIKI

Datum 26.01.2018

Das Luftfahrt-Bundesamt hat aktuelle Informationen für Fluggäste im Zusammenhang mit der Insolvenz von NIKI veröffentlicht.

-Das Luftfahrtunternehmen NIKI hat am 13.12.2017 Insolvenz beantragt. Der Flugbetrieb des Unternehmens wurde mit Ablauf des 13.12.2017 eingestellt. Damit werden seit diesem Zeitpunkt keine Flüge mehr unter dem IATA-Code HG durchgeführt.

Kunden, die ihre Flugtickets bei Reiseveranstaltern gebucht haben, werden gebeten, sich mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen.

Mit Beschluss vom 12.01.2018 wurde das Insolvenzverfahren in Österreich eröffnet. Masseverwalterin ist Rechtsanwältin Dr. Ulla Reisch.

Ansprüche auf Entschädigung (z.B. Ausgleichszahlungen, Entschädigung wegen Gepäckschäden, -verlust oder –verspätung oder fehlerhaften Abbuchungen) sind gegenüber der ausführenden Fluggesellschaft geltend zu machen. Sofern NIKI ausführende Fluggesellschaft des Fluges war, können diese Forderungen, inklusive Forderungsbegründung, im österreichischen Insolvenzverfahren (GZ 36 S 5/18d) bis zum 14.02.2018 beim Amtsgericht Korneuburg angemeldet werden. Bei Anmeldung der Forderung ist eine Pauschalgebühr von 23 € auf das Gerichtskonto zu überweisen. Das entsprechende Formular samt Information ist auf der Seite der zuständigen österreichischen Insolvenzverwalterin abrufbar.

http://www.ulsr.at .

Ansprüche auf Ticketkostenerstattungen aufgrund von Flugstornierungen und nicht erbrachten Zusatzleistungen (z.B. Zusatzgepäck, XL-Sitze, nicht erhaltenes Essen) sind, sofern die von NIKI durchgeführten Flüge nicht von der NIKI Luftfahrt GmbH, sondern der Air Berlin PLC & Co Luftverkehrs KG an die Kunden verkauft wurden, ausschließlich im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Air Berlin anzumelden. Dies gilt für Tickets, die vor dem 15.08.2017 erworben wurden. Alle Tickets mit Buchungen nach dem 15.08.2017 mit Abflugdatum bis einschließlich 28.02.2018 verlieren ebenfalls ihre Gültigkeit.

Betroffene Kunden sollten sich zur Ermittlung der Daten und Prüfung der Angelegenheit unter Angabe des Buchungsdatums, der Buchungsnummern, Ticketnummer und Passagierdaten schriftlich an die Flöther & Wissing Insolvenzverwaltung wenden oder eine E-Mail mit den entsprechenden Daten an inso@floether-wissing.de oder über das Kontaktformular auf der Homepage www.airberlin-inso.de schreiben. Kunden mit Ticketbuchungen nach dem 15.08.2017 und Abflugdatum ab 1. März 2018 werden seitens des Insolvenzverwalters gesondert über die weitere Vorgehensweise informiert. Informationen hierzu sind über die Homepage www.airberlin-inso.de im Bereich „Fragen & Antworten“ abrufbar.

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