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Schulung - Luftsicherheitskontrollkräfte

Schulung - Luftsicherheitskontrollkräfte

Die Schulung von Kontrollpersonal richtet sich bis zum Inkraftsetzen neuer Schulungsinhalte weiterhin nach den Vorgaben der Luftsicherheits-Schulungsverordnung

Der Mindestschulungsumfang einschließlich der Themen für die Luftsicherheitskontrollkräfte für Personal- und Warenkontrollen sowie Luftsicherheitskontrollkräfte für Personalkontrollen entspricht den Vorgaben in den bisherigen Musterlehrplänen. Die Schulungsprogramme sollen sich zusätzlich an den Anforderungen der tatsächlich auszuübenden Tätigkeit orientieren.

Für Luftsicherheitskontrollkräfte für Frachtkontrollen sowie für Personen, die Kontrollen bei Post und Material von Luftfahrtunternehmen, Bordvorräten und Flughafenlieferungen durchführen, stehen auf unserer Internetseite die entsprechenden Musterlehrpläne auf Basis des Kapitels 11.2. der Verordnung EU) Nr. 185/2010 zur Verfügung.  

Zusatzschulungen für Luftsicherheitskontrollkräfte

Bis zur Novellierung der Luftsicherheits-Schulungsverordnung gilt das bisher praktizierte Verfahren für Luftsicherheitskontrollkräfte/ Luftsicherheitsassistenten, die bereits eine erfolgreich abgeschlossene Vorausbildung besitzen:

Die Qualifizierung von Kontrollkräften mit Vorkenntnissen ist unter leichteren Bedingungen möglich, da eine vollständige Schulung und Prüfung von Personal, das bereits als Luftsicherheitskontrollkraft oder Luftsicherheitsassistent arbeitet bzw. gearbeitet hat, nicht mehr erforderlich ist.

Die Zusatzschulungen für Luftsicherheitskontrollkräfte und Luftsicherheitsassistenten richten sich bis auf Weiteres nach den §§ 4-7 Luftsicherheits-Schulungsverordnung und sind  ausschließlich von zugelassenen Ausbildern mit bestätigten Schulungsprogrammen durchzuführen. Der Schulungsumfang richtet sich nach den vorgegebenen Inhalten und Stundenansätzen der Musterlehrpläne, sowie aus der Differenz zur Mindestschulungsdauer. Nach Abschluss jeder Zusatzschulung wird nach bestandener zumindest praktischer Prüfung vor der zuständigen Behörde ein Befähigungszeugnis gemäß § 20 Luftsicherheits-Schulungsverordnung ausgestellt. Dies ist Voraussetzung für den Einsatz als Luftsicherheitskontrollkraft.

Anerkennung von anderen Lehrgängen als Qualifikation für Sicherheits- und Kontrollpersonal

Sofern das einzusetzende Sicherheitspersonal oder die Luftsicherheitskontrollkräfte bereits Kenntnisse bei anderen Institutionen erworben haben, kann auf schriftlichen Einzelantrag des Unternehmens geprüft werden, ob eine Anerkennung des Lehrgangs bzw. einzelner Teile davon erfolgen kann. Gleiches gilt, wenn vergleichbare praktische Erfahrungen im Bereich des Luftverkehrs und der Luftsicherheit bewiesenermaßen vorliegen. In jedem Fall ist eine mindestens achtstündige Kurzschulung zu absolvieren. Über den detaillierten Stundenumfang sowie die Schulungsinhalte entscheidet das Luftfahrt-Bundesamt.

Erneuter Einsatz von Luftsicherheitskontrollkräften

Wird die Kontrolltätigkeit länger als 6 Monate nicht ausgeübt beziehungsweise soll erst später als 6 Monate nach der Prüfungsabnahme aufgenommen werden, kann eine erneute Prüfung verlangt werden.

Das Luftfahrtunternehmen, der reglementierte Beauftragte oder reglementierte Lieferant zeigt die erneute Beschäftigung der Personen beim Luftfahrt-Bundesamt an. Das Luftfahrt-Bundesamt entscheidet dann über den Umfang einer möglichen Schulungen und/oder Prüfung im Einzelfall.

Bis zur Novellierung der Luftsicherheits-Schulungsverordnung gilt das bisher praktizierte Verfahren für Luftsicherheitskontrollkräfte/ Luftsicherheitsassistenten, die bereits eine erfolgreich abgeschlossene Vorausbildung besitzen:

Die Qualifizierung von Kontrollkräften mit Vorkenntnissen ist unter leichteren Bedingungen möglich, da eine vollständige Schulung und Prüfung von Personal, das bereits als Luftsicherheitskontrollkraft oder Luftsicherheitsassistent arbeitet bzw. gearbeitet hat, nicht mehr erforderlich ist.

Die Zusatzschulungen für Luftsicherheitskontrollkräfte und Luftsicherheitsassistenten richten sich nach den §§ 4-7 Luftsicherheits-Schulungsverordnung und werden ausschließlich von gemäß § 2 Luftsicherheits-Schulungsverordnung zugelassenen Ausbildern mit zugelassenen Schulungsprogrammen durchgeführt. Der Schulungsumfang richtet sich nach den vorgegebenen Inhalten und Stundenansätzen der Musterlehrpläne, sowie aus der Differenz zur Mindestschulungsdauer. Nach Abschluss jeder Zusatzschulung wird nach bestandener zumindest praktischer Prüfung vor der zuständigen Behörde ein Befähigungszeugnis gemäß § 20 Luftsicherheits-Schulungsverordnung ausgestellt. Dies ist Voraussetzung für den Einsatz als Luftsicherheitskontrollkraft.

Anerkennung von anderen Lehrgängen als Qualifikation für Sicherheits- und Kontrollpersonal

Sofern das einzusetzende Sicherheitspersonal oder die Luftsicherheitskontrollkräfte bereits Kenntnisse bei anderen Institutionen erworben haben, kann auf schriftlichen Einzelantrag des Luftfahrtunternehmens/ reglementierten Beauftragten geprüft werden, ob eine Anerkennung des Lehrgangs bzw. einzelner Teile davon erfolgen kann. Gleiches gilt, wenn vergleichbare praktische Erfahrungen im Bereich des Luftverkehrs und der Luftsicherheit bewiesenermaßen vorliegen. In jedem Fall ist eine mindestens achtstündige Kurzschulung zu absolvieren. Über den detaillierten Stundenumfang und die Schulungsinhalte entscheidet das Luftfahrt-Bundesamt.

Erneuter Einsatz von Luftsicherheitskontrollkräften

Falls eine Person erneut als Luftsicherheitskontrollkraft beschäftigt wird, die die ausgeübte Tätigkeit länger als sechs Monate unterbrochen hat oder deren Prüfung bei Erstaufnahme der Tätigkeit länger als sechs Monate zurückliegt, kann die zuständige Luftsicherheitsbehörde eine erneute Prüfung verlangen. Luftfahrtunternehmen,  reglementierte Beauftragte, reglementierte Lieferanten und bekannte Versender (im Antragsverfahren) zeigen die erneute Beschäftigung dieses Personals beim Luftfahrt-Bundesamt an, welches dann über den Umfang einer möglichen Schulungen und/oder Prüfung im Einzelfall entscheidet.

Stand: 08.07.2013

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