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Prüfung

Prüfung von Luftsicherheitskontrollkräften

Geprüft werden Luftsicherheitskontrollkräfte für Personal und Warenkontrollen, Frachtkontrollen sowie für die Kontrolle von Bordvorräten (jeweils mit und ohne Röntgentechnik).

Prüfung für Luftsicherheitskontrollkräfte ohne Vorausbildung

Bei der Durchführung von Prüfungen für Luftsicherheitskontrollkräfte richten sich die Prüfer des Luftfahrt-Bundesamtes nach den Vorgaben der Luftsicherheits-Schulungsverordnung sowie den abgestimmten Prüfungsvorgaben des Bundesministeriums des Innern und Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Die Prüfung für Luftsicherheitskontrollkräfte für Personal- und Warenkontrollen; Frachtkontrollen sowie die Kontrolle von Bordvorräten, die auch Röntgentechnik einsetzen, besteht aus einem theoretischen und zwei praktischen Teilen (§§ 13, 15 Luftsicherheits-Schulungsverordnung).

Luftsicherheitskontrollkräfte für Personalkontrollen, die ohne Einsatz von Röntgentechnik arbeiten, haben einen theoretischen und einen praktischen Prüfungsteil zu absolvieren (§ 14 Luftsicherheits-Schulungsverordnung).

Für alle mehrstufigen Prüfungen gilt: Zur praktischen Prüfung wird nur zugelassen, wer die theoretische Prüfung bestanden hat. Wer den ersten Teil der praktischen Prüfung nicht bestanden hat, wird zur weiteren praktischen Prüfung nicht zugelassen (§ 16 Luftsicherheits-Schulungsverordnung).

Luftsicherheitskontrollkräfte für Frachtkontrollen oder die Kontrolle von Bordvorräten, die keine Röntgentechnik benutzen, haben in einer theoretischen Prüfung gegenüber dem Luftfahrt-Bundesamt ihre Kenntnisse nachzuweisen.

Prüfungsabnahme für Luftsicherheitskontrollkräfte mit bestehender Vorausbildung

Inhalt und Umfang der Prüfung von Personal, das bereits einen Zertifizierungsnachweis als Luftsicherheitskontrollkraft besitzt oder Luftsicherheitsassistent ist und zusätzlich einen weiteren Zertifizierungsnachweis anstrebt, kann auf die praktischen Prüfungsteile für den angestrebten Zertifizierungsnachweis beschränkt werden.

Prüfungsgebühren

Die Luftsicherheitsgebührenverordnung (LuftSiGebV) wurde mit Inkrafttreten der Luftsicherheits-Schulungsverordnung geändert. Nach § 3 der Luftsicherheitsgebührenverordnung wurde § 4 Prüfungsgebühren eingefügt.

Demnach sind die Prüfungsgebühren für Luftsicherheitskontrollkräfte mit Abgabe der namentlichen Aufstellung der Prüfungsteilnehmer - spätestens jedoch sieben Werktage vor dem Prüfungstermin zu entrichten.

Anforderungen für die Prüfungsabnahme vor Ort

Das Unternehmen ist auf Anforderung der Luftsicherheitsbehörde verpflichtet, dem Prüfungsausschuss die für die Prüfung erforderlichen Räume, Geräte, Testgegenstände und Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Der Prüfungsausschuss kann sich jederzeit vom ordnungsgemäßen Zustand dieser Räume und Gegenstände überzeugen.

Erstprüfung

Die Abnahme der Prüfungen der Luftsicherheitskontrollkräfte erfolgt durch das Luftfahrt-Bundesamt. Anträge auf Prüfungsabnahme sind spätestens mit Beginn der Schulung beim Luftfahrt-Bundesamt zu stellen. Es werden nur vollständige Anträge bearbeitet!

Die vollständige Anmeldung umfasst das unten aufgeführte Formular mit den dazugehörigen Anlagen 1 und 2 sowie Kopien der entsprechenden Schulungsbescheinigungen gemäß § 20 LuftSiSchulV und ggf. Nachweisen (z.B. Zertifizierungsnachweise/ Beleihung) über die bestandene Vorprüfung als Luftsicherheitsassistent oder -kontrollkraft.

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte ausschließlich die unten angeführten Vordrucke:

Wiederholungsprüfung

Wird ein Prüfungsteil erstmalig nicht bestanden, so kann dieser einmal innerhalb von sechs Monaten ohne erneute Schulung wiederholt werden. Der Antrag auf Wiederholungsprüfung ist rechtzeitig beim Luftfahrt-Bundesamt einzureichen. Auch dazu nutzen Sie bitte die entsprechenden Vordrucke. Eine Sperrzeit existiert nicht. Wird auch die Wiederholungsprüfung nicht bestanden, ist die Person für die zu prüfende Ausbildungsrichtung erneut zu schulen.

Prüfungsterminanfragen

Anfragen zur Vergabe von Prüfungsterminen sind ausschließlich schriftlich an das Referat S 2 in Braunschweig zu richten. Es wird gebeten, von einer unmittelbaren Kontaktaufnahme mit den Prüfern abzusehen.

Stand: 30.05.2013

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