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Ausbilderzulassung

Allgemeines

Alle Luftsicherheitsschulungen dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die behördlich zugelassen wurden (Ausbilder).

Ausbilder werden gemäß § 2 Luftsicherheits-Schulungsverordnung (LuftSiSchulV) in Verbindung mit Ziffer 11.5 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 für drei Jahre zugelassen.

Jeder Ausbilder erhält eine Zulassungsurkunde mit einer Zulassungsnummer. Auf der Urkunde sind die Themengebiete oder die Personengruppe(n), für deren Schulung der Ausbilder zugelassen ist sowie der Zeitraum der Gültigkeit der Zulassung (Befristung), vermerkt.

Die der Ausbilderzulassung als Anlage beigefügten Vordrucke für die Schulungsbescheinigung sind zu verwenden. Inhaltliche Änderungen des Formulars sind nicht zulässig. Schulungen, die nicht mit den vorgegebenen Schulungsbescheinigungen bestätigt werden, können nicht anerkannt werden.

Die Ausbilderzulassung ist gebührenpflichtig. Die Gebühren sind der Luftsicherheitsgebührenverordnung zu entnehmen und durch den Beantragenden zu begleichen.

Gemäß § 2 LuftSiSchulV in Verbindung mit Ziffer 11.5 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 185/2010 erteilte Ausbilderzulassungen behalten bis zum Ablauf der individuellen Befristung ihre Gültigkeit. Eine Umschreibung auf die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 ist nicht notwendig.

Antragstellung

Antragsberechtigt ist grundsätzlich jede natürliche Person, die Schulungen nach Ziffer 11.2 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 durchführen will.

Die Zulassung der Ausbilder erfolgt auf schriftlichen Antrag. Dieser kann formlos oder mittels des im Internet bereitgestellten Antragsvordrucks gestellt werden. Der Antrag muss in jedem Fall unterschrieben sein und eine Angabe über diejenigen Personengruppen gemäß Ziffer 11.2 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 enthalten, die die beantragende Person schulen möchte. Dem Antrag sind alle erforderlichen Kompetenznachweise beizufügen.

Den Antragsvordruck, Hinweise zum Ausfüllen des Antrags sowie die Anlagen "Veröffentlichung Ausbilderdaten" und „Kostenübernahmeerklärung“ finden Sie auf der Seite Formulare und Dokumente in der Rubrik „Ausbilder“.

Zulassungsvoraussetzungen ab 01.02.2016

Folgende Voraussetzungen muss eine Person erfüllen, um eine behördliche Ausbildungserlaubnis gemäß § 2 LuftSiSchulV in Verbindung mit Ziffer 11.5 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 zu erhalten:

  • Absolvierte Basisschulung gemäß Ziffer 11.2.2 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998,
  • Gültige Zuverlässigkeitsüberprüfung,
  • Kompetenz in Schulungstechniken,
  • Kenntnisse des Arbeitsumfeldes in dem jeweils relevanten Bereich der Luftsicherheit,
  • Kompetenz bezüglich der zu vermittelnden Elemente der Sicherheit.
Stand: 01.02.2016

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