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FAQs zu den Rechtsgrundlagen der Zulassung zum bekannten Versender

Was bedeutet der Sicherheitsstatus "Sicher-SCO"?

Luftfracht, die diesen Sicherheitsstatus besitzt, darf ausschließlich nur mit Nurfracht- beziehungsweise Nurpostflugzeugen transportiert werden. Luftfracht erhält diesen Status, wenn sie durch einen geschäftlichen Versender in Sendungsumlauf gebracht wurde. Sie besitzt diesen Status nur solange wie sie vor unberechtigten Zugriff und vor Manipulation geschützt ist. Bei der Abfertigung der Fracht mit diesem Sicherheitsstatus kann es mitunter zu Verzögerungen und Wartezeiten kommen. Wenn die Vertriebswege und -bedingungen eines Unternehmens dieses aber zulassen, kann der Versand der Luftfracht unter diesen restriktiveren Bedingungen durchaus auch ausreichend sein (siehe auch geschäftlicher Versender, gV).

Hinweis: Seit dem 01.04.2016 ist aufgrund der Anwendung einer strengeren Maßnahme nach Artikel 6 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 300/2008 für reglementierte Beauftragte in Deutschland die Möglichkeit einen geschäftlichen Versender zu benennen, ausgesetzt.

Es ist daher in der Bundesrepublik Deutschland unzulässig, Sendungen in ein Luftfahrzeug zu verladen, die allein den Sicherheitsstatus "SCO", d.h. sicher ausschließlich für Nurfrachtflugzeuge und Nurpostflugzeuge, haben.

(Die Regelungen der Nummer 6.2.1 (f) des Beschlusses der Kommission K(2010)774 (Transferfracht und Transferpost) bleibt hiervon unberührt.)

Welche Punkte sind im Rahmen der Kontrolle von unsicheren Sendungen durch das versendende Unternehmen zu beachten?

Durch die Kontrolle von unsicheren Sendungen können sich für das versendende Unternehmen folgende Probleme ergeben:

  • Kosten - Für das Kontrollieren (Röntgen) von Fracht werden je nach Standort und Nachfrage unterschiedlich hohe Kosten in Rechnung gestellt.
  • Verfügbare Kontrolltechnik – Nicht jede Sendung kann uneingeschränkt oder ohne eine Öffnung der Verpackung "sicher" gemacht werden. Ausschlussfaktoren können unter anderem die Größe oder das Gewicht der Fracht beziehungsweise dessen Materialdicke, -dichte oder Strahlungsempfindlichkeit sein. Jedes Unternehmen muss für sich prüfen, ob überhaupt geeignete Kontrolltechnik für die Fracht verfügbar ist.
  • Zeit – Die Kontrollen nehmen Zeit in Anspruch – bei kurzfristigen Lieferungen kann dadurch gegebenenfalls der Flug verpasst werden und/oder weitere Kosten entstehen.
  • Qualität – Das Aus-, Ein- oder Umpacken der Luftfracht durch LSKK steht gegebenenfalls den Qualitätsvorgaben des Versenders beziehungsweise der Kunden entgegen.
Woran erkenne ich einen reglementierten Beauftragten?

Ein reglementierter Beauftragter wird bei der Zulassung durch das Luftfahrt-Bundesamt mit einer entsprechenden Zulassungsnummer (DE/RA/XXXXX-XX) in der Unionsdatenbank zur Sicherheit der Lieferkette eingetragen. In dieser Datenbank können alle zugelassenen bekannten Versender verifizieren, welche Unternehmen als reglementierte Beauftragte zugelassen sind. Einen Zugriff auf die Datenbank erhalten nur Unternehmen, die als bekannter Versender oder als reglementierter Beauftragter durch das Luftfahrt-Bundesamt zugelassen wurden.

Muss ich den Status "bekannter Versender" besitzen, um Luftfracht versenden zu können?

Nein. Versender von Luftfracht sind nicht verpflichtet, den Status "bekannter Versender" zu erwerben. Besitzt ein Unternehmen den Status nicht, gilt die Luftfracht als "unsicher". Sie muss vor dem Verladen in ein Luftfahrzeug durch einen hierfür zugelassenen reglementierten Beauftragten (das sind zum Beispiel Versandagenturen, Spediteure, Logistikanbieter, integrierte Lager- und Transportdienstleistungsunternehmen, etc.) oder durch das Luftfahrtunternehmen selbst, nach einem dafür zugelassenen Verfahren kontrolliert werden. Diese Kontrollen beanspruchen in der Regel Zeit und verursachen zusätzliche Kosten.

Erlauben es die Vertriebswege, dass die Luftfrachtsendungen den Empfänger ausschließlich mit "Nurfracht- oder Nurpostluftfahrzeugen" zeitgerecht und unversehrt erreichen können, ist gegebenenfalls der Status des "geschäftlichen Versenders" ausreichend. Für den "geschäftlichen Versender" gelten ähnliche Sicherheitsstandards wie im Falle eines "bekannten Versenders". Es entfällt jedoch das behördliche Zulassungsverfahren. Der "geschäftliche Versender" wird durch einen "reglementierten Beauftragten" benannt, nachdem der geschäftliche Versender eine Verpflichtungserklärung abgegeben und ein Sicherheitsprogramm erstellt hat. Mit der Erklärung verpflichtet sich das Unternehmen, bestimmte Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Hinweis: Ab dem 01.04.2016 wird aufgrund der Anwendung einer strengeren Maßnahme nach Artikel 6 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 300/2008 für reglementierte Beauftragte in Deutschland die Möglichkeit einen geschäftlichen Versender zu benennen, ausgesetzt.

Was ist ein "geschäftlicher Versender"?

Ein "geschäftlicher Versender" versendet Fracht oder Post auf eigene Rechnung. Dessen Verfahren entsprechen gemeinsamen Sicherheitsvorschriften und –standards, die es gestatten, die betreffende Fracht/Post mit Nurfracht- beziehungsweise Nurpost-Luftfahrzeugen zu befördern. Die Beförderung der Fracht/Post im Laderaum eines Passagierflugzeuges ist also nicht möglich, wenn diese von einem "geschäftlichen Versender" kommt.

Erlauben es die Vertriebswege, dass die Luftfrachtsendungen den Empfänger ausschließlich mit "Nurfracht- oder Nurpostluftfahrzeugen" zeitgerecht und unversehrt erreichen können, stellt der Status des "geschäftlichen Versenders" gegebenenfalls eine Alternative zum "bekannten Versender" dar. Für den "geschäftlichen Versender" gelten ähnliche Sicherheitsstandards wie im Falle eines "bekannten Versenders". Es entfällt jedoch das behördliche Zulassungsverfahren. Der "geschäftliche Versender" wird durch einen "reglementierten Beauftragten" benannt, nachdem der geschäftliche Versender eine Verpflichtungserklärung abgegeben und ein Sicherheitsprogramm erstellt hat. Mit der Erklärung verpflichtet sich das Unternehmen, bestimmte Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Hinweis: Ab dem 01.04.2016 wird aufgrund der Anwendung einer strengeren Maßnahme nach Artikel 6 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 300/2008 für reglementierte Beauftragte in Deutschland die Möglichkeit einen geschäftlichen Versender zu benennen, ausgesetzt.

Welche Möglichkeiten bestehen, um Luftfracht im Status "sicher" zu versenden?

Unternehmen, die Waren per Luftfracht im Status "sicher" versenden möchten, haben dafür folgende Möglichkeiten:

  • Die behördliche Zulassung zum bekannten Versender – Ein bekannter Versender gewährleistet eigenverantwortlich, dass die identifizierbare Luftfrachtsendung/ -post an seinem Betriebsstandort ausreichend vor unbefugtem Zugriff und Manipulationen geschützt wird. Aufgrund dessen kann der bekannte Versender die Luftfracht an jedes Unternehmen, welches den Status eines "reglementierten Beauftragten" besitzt, sofort "sicher" übergeben, vorbehaltlich, dass der sichere Transport auch gewährleistet wird.
  • Versand der Ware zunächst im Status "unsicher". Eine "unsichere" Luftfrachtsendung wird durch einen hierfür zugelassenen "reglementierten Beauftragten" (zum Beispiel Versandagentur, Spediteur, Logistikanbieter, integrierter Lager- und Transportdienstleistungsunternehmen) oder das Luftfahrtunternehmen selbst, in einem hierfür zugelassenen Verfahren kontrolliert und damit "sicher" gemacht. Nachteil dieses Vorgehens ist eine zusätzliche Inanspruchnahme von Zeit sowie finanziellen Ressourcen.
  • Benennung als "geschäftlicher Versender" – Erlauben es die Vertriebswege, dass die Luftfrachtsendungen den Empfänger ausschließlich mit Nurfracht- oder Nurpostluftfahrzeugen zeitgerecht und unversehrt erreichen können, ist der Status des "geschäftlichen Versenders" ausreichend. Für den "geschäftlichen Versender" gelten ähnliche Sicherheitsstandards wie im Falle eines "bekannten Versenders". Es entfällt jedoch das behördliche Zulassungsverfahren. Der "geschäftliche Versender" wird durch einen "reglementierten Beauftragten" benannt, nachdem der geschäftliche Versender eine Verpflichtungserklärung abgegeben und ein Sicherheitsprogramm erstellt hat. Mit der Erklärung verpflichtet sich das Unternehmen, bestimmte Sicherheitsstandards zu erfüllen.

    Hinweis: Ab dem 01.04.2016 wird aufgrund der Anwendung einer strengeren Maßnahme nach Artikel 6 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 300/2008 für reglementierte Beauftragte in Deutschland die Möglichkeit einen geschäftlichen Versender zu benennen, ausgesetzt.

Welche Merkmale machen Luftfracht identifizierbar?

Bei Luftfracht handelt es sich um Gegenstände, die mit einem Flugzeug befördert werden sollen und die nicht Gepäck, Post, Bordvorräte und Material von Luftfahrtunternehmen sind.

Die Luftfracht kann dabei sowohl bei der Produktion als auch erst zu einem späteren Zeitpunkt (Lagerung, Verpackung, Versand) als solche identifizierbar werden. Entsprechend mannigfaltig sind auch die Merkmale, anhand derer die Luftfracht identifiziert werden kann. Maßgebend ist daher der Zeitpunkt, zu dem die Festlegung getroffen wird, dass ein ganz bestimmter Gegenstand mit einem Luftfahrzeug befördert werden soll. Dies kann sich zum Beispiel aus den Begleitdokumenten oder Aufklebern/ Label, etc. ergeben oder aber durch eine entsprechende Transaktion in einem dafür bestimmten (EDV) System. Dementsprechend ist die Luftfracht erst ab diesem Zeitpunkt als solche identifizierbar.

In Einzelfragen zu diesem Thema können Sie sich an das Luftfahrt-Bundesamt wenden

Woher wissen reglementierte Beauftragte oder Luftfahrtunternehmen, wer als bekannter Versender zugelassen ist?

Zugelassene reglementierte Beauftragte und bekannte Versender werden in die Unionsdatenbank zur Sicherheit der Lieferkette eingetragen. Gleichzeitig erhält das Unternehmen einen personalisierten Zugang, mit dem überprüft werden kann, ob ein Unternehmen den entsprechenden Status besitzt. Einen Zugriff auf die Datenbank erhalten nur Unternehmen, die als bekannter Versender oder als reglementierter Beauftragter durch das Luftfahrt-Bundesamt zugelassen wurden.

Was bedeutet es, bekannter Versender zu werden?

Um bekannter Versender werden zu können, müssen Unternehmen bestimmte gesetzliche Vorrausetzungen erfüllen. Die Zulassung zum bekannten Versender kann beim Luftfahrt-Bundesamt beantragt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die betreffenden Betriebsstätten in Deutschland liegen.

Nach dem erfolgreichen Durchlaufen des Zulassungsverfahrens, das auch immer eine Vor-Ort-Überprüfung des Betriebsstandortes beinhaltet, erteilt das Luftfahrt-Bundesamt die Zulassung. Damit verbunden ist der Eintrag des Betriebsstandortes in die Unionsdatenbank zur Sicherheit der Lieferkette. Der Eintrag in die Datenbank gilt gegenüber den anderen an der Lieferkette Beteiligten als Nachweis darüber, dass der Status bekannter Versender erteilt wurde. Das Unternehmen unterliegt dann auch der fortlaufenden Inspektion durch die Behörde und muss die Sicherheitsstandards aufrechterhalten.

Was ist ein "bekannter Versender"?

Bekannte Versender (bV) sind behördlich zugelassene Unternehmen,

  • die Luftfracht erstmalig in Sendungsumlauf bringen

und

  • deren Betriebsverfahren den Sicherheitsvorschriften entsprechen, die es gestatten, die betreffende Fracht auf dem Luftweg zu befördern.

Die jeweilige Sendung muss ihren Ursprung in der jeweils zugelassenen Betriebstätte haben.

Was bedeutet der Sicherheitsstatus "Sicher-SPX"?

Luftfracht, die diesen Sicherheitsstatus besitzt, darf mit Nurfracht- beziehungsweise Nurpostluftfahrzeugen, sowie mit Passagierluftfahrzeugen transportiert werden. Luftfracht erhält diesen Status nur, wenn sie durch einen reglementierten Beauftragten kontrolliert wurde oder sie durch einen bekannten Versender in Sendungsumlauf gebracht wurde. Sie besitzt diesen Status nur solange wie sie vor unberechtigten Zugriff und vor Manipulation geschützt ist. Luftfracht mit diesem Sicherheitsstatus genießt in der Regel günstige Beförderungsbedingungen.

Muss ein bekannter Versender seine Luftfracht immer an einen reglementierten Beauftragten übergeben?

Nein. Grundsätzlich steht es einem bekannten Versender frei, wie er seine Luftfracht versendet. Erfolgt der Versand nicht über einen reglementierten Beauftragten, gilt seine Luftfracht jedoch als "unsicher" und muss vor dem Verladen in ein Luftfahrzeug kontrolliert werden. Dies kann zu Zeitverlust sowie zusätzlichen Kosten führen. Will ein bekannter Versender seine Luftfracht dagegen im Status "sicher" versenden, muss er diese an einen reglementierten Beauftragten oder ein Luftfahrtunternehmen, welches den Status als reglementierter Beauftragter besitzt, übergeben.

Müssen dem Luftfahrt-Bundesamt Änderungen mit Bezug auf den Zulassungsstatus mitgeteilt werden?

Ja. Sobald ein Unternehmen als bekannter Versender zugelassen ist, muss es dem Luftfahrt-Bundesamt relevante Einzelheiten zeitnah, spätestens jedoch innerhalb von 10 Arbeitstagen mitteilen, falls

  • die Gesamtverantwortung für die Luftsicherheit (so genannte. Sicherheitsbeauftragter) einer anderen Person übertragen wird,
  • es Änderungen in der Betriebsstätte oder beiden Verfahren gibt, die wahrscheinlich merkliche Auswirkungen auf die (Luft-)Sicherheit haben,
  • das Unternehmen die Tätigkeit einstellt, keine Luftfracht/ Luftpost mehr abfertigt oder die gesetzlichen Anforderungen an den sicheren Versand der Luftfracht nicht mehr erfüllen kann.
Was bedeutet der Sicherheitsstatus "Sicher-SHR"?

Luftfracht, die diesen Sicherheitsstatus besitzt, darf mit Passagier-, Nurfracht- und Nurpostluftfahrzeugen gemäß den Auflagen für hohe Risiken befördert werden.

Muss ich meine Geschäftsprozesse ändern, um den Status "bekannter Versender" zu erhalten?

Eine pauschale Aussage hierzu ist nicht möglich, da dies immer von den prozessualen Gegebenheiten eines Unternehmens abhängig ist. Diese Entscheidungen unterliegen der Einzelfallprüfung durch das Luftfahrt-Bundesamt.

Warum sollte ich die Zulassung zum "bekannten Versender" beantragen?

Der Status "bekannter Versender" ist ein Gütezeichen dafür, dass die luftfrachtrelevanten Prozesse eines Unternehmens im Hinblick zur sicheren Versendung von Luftfracht unter Einhaltung der dafür gesetzlich geforderten Sicherheitsstandards erfolgt sind. Das bedeutet, dass die weiteren Beteiligten an der sicheren Lieferkette die Luftfracht den ansonsten erforderlichen Kontrollen unterziehen müssen.

Im Endeffekt sorgt der Status "bekannter Versender" dafür, dass der Abfertigungsprozess der Luftfracht vom Versender bis zum Verladen in das Luftfahrzeug deutlich vereinfacht und beschleunigt werden kann.

Wann hat Fracht ihren Ursprung in der Betriebsstätte?

Nur Fracht die "ihren Ursprung" in einem zugelassenen Betriebsstandort eines Unternehmens hat, darf überhaupt von einem bekannten Versender im Status "sicher" versendet werden. "Ursprung haben" heißt:

  • die Versandware (Luftfracht) wird in einem zugelassenen Betriebsstandort eines bekannten Versenders hergestellt und/ oder
  • die Fracht wird an einem zugelassenen Betriebsstandort eines bekannten Versenders aus Einzelstücken zusammengestellt ("konfektioniert") und verpackt, wobei die Einzelstücke bis zur Erfüllung der Bestellung nicht als Luftfracht identifizierbar sein dürfen.

Fracht, die ihren Ursprung nicht an dem Betriebsstandort hat (so genannte "Sendungen anderen Ursprungs"), darf zwar von einem bekannten Versender versendet werden, muss aber zwingend vor der Verladung in ein Luftfahrzeug von einem reglementierten Beauftragten kontrolliert werden und der Ursprung der Fracht muss eindeutig nachgewiesen sein.

Was ist "die sichere Lieferkette"?

Unter dem Begriff "sichere Lieferkette" sind alle Akteure und Maßnahmen zu verstehen, die mit dem Versand von Luftfracht unter Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsanforderungen (Verordnung (EG) Nr. 300/2008 und deren Durchführungsvorschriften) in Verbindung stehen. Letztlich dürfen Luftfahrtunternehmen ihre Luftfahrzeuge nur mit Fracht beladen, die als "sicher" eingestuft wurde. Diese Einstufung resultiert zum Beispiel aus einer erfolgreichen Kontrolle (Durchsuchung, Röntgen, etc.) der Luftfracht durch einen reglementierten Beauftragten.

Reglementierte Beauftragte sind zum Beispiel Versandagenturen, Spediteure, Logistikanbieter, integrierte Lager- und Transportdienstleistungsunternehmen, etc. Der Status der als "sicher" eingestuften Luftfracht ist aufrecht zu erhalten und die Fracht ist gegen unbefugte Zugriffe und Manipulation zu schützen. Die Lieferkette kann stromaufwärts bis zum Versender, bei dem die Fracht ihren Ursprung hat, erweitert werden. Die daran beteiligten Unternehmen müssen dafür im Vorfeld des Versands der Fracht entsprechende Sicherheitsmaßnahmen durchführen. Der zeitliche, logistische beziehungsweise qualitätsmäßige Vorteil einer so erweiterten "sicheren Lieferkette" besteht darin, dass die Luftfracht am Flughafen ohne eine erneute Kontrolle (Umpacken, Durchsuchen, Neuverpacken, etc.) in das Luftfahrzeug verladen werden kann.

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